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SUMMARY:Teatime bei Bonhoeffersin der Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoeffer-HausGLAUBE VERSETZT BERGEDas außergewöhnliche Leben der Kabarettistin und NonneIsa Vermehren - zwischen Bühne\, Gestapo-Sippenhaft und "Wort zum Sonntag"Musikalisch erzählt von "Chanson-Nette" Jeannette Urzendowsky und Gottfried Brezger\, der auch am Flügel spielt.
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LOCATION:Reservierung: Eintritt frei\, bitte Plätze reservieren über „Chanson-Nette“Jeannette Urzendowsky\, Tel.: 0171-4178376\, per Mail: info@chanson-nette.de.\, Wer war Isa Vermehren? In Werner Fincks politischem Kabarett „Katakombe“ im Keller des Berliner Künstlervereins feierte sie schon ab 1932 als 15-Jährige Sängerin und Akkordeonspielerin Erfolge. Auch im KZ konnte man ihr das freche\, muntere Wesen und die Kraft die sie durch ihren Glauben fand\, nicht austreiben. Später\, nach dem Krieg\, wurde sie Nonne\, Buchautorin\, eine populäre Lehrerin – und nach ihrer Pensionierung sprach sie von 1983 bis 1995 in der ARD das „Wort zum Sonntag“. Das ist\, kurzgefasst\, der außergewöhnliche Lebenslauf der Isa Vermehren. Jeannette Urzendowsky und Gottfried Brezger lassen die Biografie der 2009 im 91. Lebensjahr gestorbenen Lebenskünstlerin mit Geschichten und Chansons u.a. aus Isa Vermehrens Repertoire musikalisch Revue passieren. Gottfried Brezger begleitet am Flügel\, den Dietrich Bonhoeffer einst gespielt hat. Schon in den 30er Jahren war Isa ein Star auf der Bühne und im Film – beliebt als rothaariges Energiebündel mit der Zieharmonika „Agathe“. Kassenschlager wurden z.B. ihre Lieder „Tätowier‘ mir keinen Anker\, tätowier‘ mir meine Braut“ oder „Eine Seefahrt\, die ist lustig“\, in dem sie Nazi-Größen listig karikierte. Mit ihren Sticheleien gegen das NS-Regime galt Isa Vermehren als Nachwuchstalent des Berliner Kabaretts. Schon 1936 grölten sie organisierte Störer deshalb von der Bühne. Isa Vermehrens Familie wurde von den Nazis 1944 in Sippenhaft genommen und ins KZ deportiert\, nachdem sich ihr Bruder Erich als Diplomat zu den Briten abgesetzt hatte. Sie überlebte Aufenthalte in den KZ’s Ravensbrück\, Buchenwald und Dachau. Auf diesem Leidensweg begegnete ihr auch Dietrich Bonhoeffer sechs Tage vor seiner Ermordung. Kurz vor Kriegsende war Isa Vermehren eine von 135 prominenten Sonderhäftlingen der Nazis aus 17 Ländern Europas. Die Gefangenen wurden als Geiseln der SS nach Südtirol verschleppt und dort am 4. Mai 1945 von den alliierten Truppen befreit. Dietrich Bonhoeffer sollte die Befreiung nicht erleben. Isa Vermehren studierte nach dem Krieg in Bonn Katholische Theologie\, Geschichte und Philosophie\, trat in den Orden der Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu ein\, leitete jahrelang ein Gymnasium in Bonn-Beuel. Ihr Akkordeon „Agathe“\, eine Hohner\, kann man noch im Haus der Geschichte in Bonn bewundern.
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